Redensarten, Sprichwörter, Aphorismen, Zitate




Re: Redensarten, Sprichwörter, Aphorismen, Zitate

Beitragvon Jos » Mo 26. Dez 2011, 14:27

wie wärst mit eine weihnachtsgeschichte :)
http://www.schachbund.de/entry/83
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von Anzeige » Mo 26. Dez 2011, 14:27



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Re: Redensarten, Sprichwörter, Aphorismen, Zitate

Beitragvon Rouven » Mi 7. Dez 2011, 19:55

"Schach fesselt und formt den Meister, so dass die innere Freiheit und Unbefangenheit auch des Stärksten darunter leiden muss." Albert Einstein

Dies soll mein vorerst letzter Beitrag in dieser Rubrik gewesen sein. Ist ganz schön eintönig hier. Wenn ich mit mir alleine reden will, ruf ich mich lieber mal an.
"Es gibt zwei Arten von Opfern: Korrekte und meine." Michail Nechemjewitsch Tal (1936 - 1992)
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Re: Redensarten, Sprichwörter, Aphorismen, Zitate

Beitragvon Rouven » Mi 28. Sep 2011, 12:28

Neues vom Schachsatiriker Viktor Kortschnoi:
"Optimisten bilden, wenn ich der Datenbank trauen darf, offenbar die große Mehrheit."

Und eine Partie gegen den bloß 18 Jahre jüngeren Balaschow kommentierte er (Moskau 1971) mit:
"Die schwarzen Züge ergeben zusammen keinen Sinn." (Zug 7) sowie
"Anscheinend begreife ich das Denken der jungen Großmeister nicht." (Zug 13)
Weiß gewann nach 22 Zügen. Balaschow war 1971 immerhin im Sekundantenstab von Petrosjan als dieser im Kandidatenfinale gegen Fischer spielte.
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Re: Redensarten, Sprichwörter, Aphorismen, Zitate

Beitragvon Rouven » Di 20. Sep 2011, 20:28

"Ich bin ein glühender Optimist und so pflege ich bei allem, was ich schreibe, in Zeitungen wie in Büchern, an den Verstand der Leser zu appellieren, ohne zu bedenken, daß nicht jedes Appellationsverfahren erfolgreich ist."
Dr. Siegbert Tarrasch
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Re: Redensarten, Sprichwörter, Aphorismen, Zitate

Beitragvon Rouven » Mi 7. Sep 2011, 10:53

"Wie Botwinnik in einem seiner Artikel bemerkte, habe ich einen ganz anderen Stil als Tal. Ich bevorzuge Stellungen, in denen sich das Geschehen im Einklang mit dem gesunden Menschenverstand entwickelt." Viktor Kortschnoi
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Re: Redensarten, Sprichwörter, Aphorismen, Zitate

Beitragvon Rouven » Di 31. Mai 2011, 17:37

Ok, einer war doppelt. Deswegen schieb ich noch wacker einen nach, auch wenn der eigentlich total Banane ist.

"Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel" (Lukas Podolski)
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Re: Redensarten, Sprichwörter, Aphorismen, Zitate

Beitragvon Rouven » Di 31. Mai 2011, 17:30

Von der Homepage des SK Ickern geborgt :?

1 Die einzigen Gegner, die nicht immer eine Ausrede auf Lager haben, wenn sie gegen mich verlieren, sind Computer. (Robert James Fischer)

2 Das Spiel auf den 64 Feldern ist berechenbarer und begrenzter als das Leben. (Gary Kasparow)

3 Schach ist ein Reich, wo sich die menschliche Phantasie frei entfalten kann. (?)

4 Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück (David Bronstein)

5 Die Schachfiguren sind wie Drucklettern, die Gedanken in eine Form bringen; und obwohl diese Gedanken einen visuellen Eindruck auf dem Schachbrett hinterlassen, äußert sich ihre Schönheit abstrakt, wie in einem Gedicht. (Marcel Duchamp)

6 Das Schachspiel ist nicht bloß eine müßige Unterhaltung. Verschiedene schätzbare und im Laufe des menschlichen Lebens nützliche Eigenschaften des Geistes können dadurch erworben oder gekräftigt werden, so daß sie Gewohnheiten werden, die uns nie im Stich lassen. (Benjamin Franklin)

7 Die Natur hat uns das Schachbrett gegeben, aus dem wir nicht hinauswirken können, noch wollen, sie hat uns die Steine geschnitzt, deren Wert, Bewegung und Vermögen nach und nach bekannt werden; nun ist es an uns, Züge zu tun, von denen wir uns Gewinn versprechen. (Johann Wolfgang Goethe)

8 Außer der Philosophie weiß ich kein so gutes Treibmittel des Gehirns, als höchstens Schach und Kaffee. (Jean Paul)

9 Auf dem Schachbrett der Meister gilt Lüge und Heuchelei nicht lange. Sie werden vom Wetterstrahl der schöpferischen Kombination getroffen, irgendwann einmal, und können die Tatsache nicht wegdeuteln, wenigstens nicht für lange, und die Sonne der Gerechtigkeit leuchtet hell in den Kämpfen der Schachmeister. (Emanuel Lasker)

10 Im Leben werden Partien nie so unstrittig gewonnen wie im Spiel; das Spiel gibt uns Genugtuungen, die das Leben versagt. (Emanuel Lasker)

11 Die erstaunliche Logik und die mathematische Exaktheit stellen das Schachspiel auf eine Stufe mit jeder exakten Wissenschaft, während Schönheit und Bildhaftigkeit seiner Ausdrucksform im Verein mit künstlerischer Phantasie es in eine Reihe mit allen anderen Künsten rücken läßt. (Gottfried Wilhelm Leibniz)

12 Schach ist, wie die Liebe, ein Konflikt zwischen Reflexen und Reflexionen. (D. J. Morgan)

13 Im Schachspiel offenbart sich durchaus, ob jemand Phantasie und Initiative hat oder nicht. (Christian Morgenstern)

14 Man hat vom Schach gesagt, daß das Leben nicht lang genug dazu ist, - aber das ist ein Fehler des Lebens, nicht des Schachs. (William Napier)

15 Was uns beim Schach Freude macht, das ist im Grunde bei uns allen, bei dem Laien, der in der Opferkombination das Höchste sieht, und beim Kenner, der am meisten die tiefe Partieanlage bewundert, dasselbe, nämlich der Sieg des tiefen, genialen Gedankens über die Nüchternheit, der Sieg der Persönlichkeit über das Triviale. (Richard Reti)

16 Das Schachspiel hat einen hohen selbsterzieherischen Wert, denn wie kein anderes Spiel erweckt es einen starken Ehrgeiz. Dieser aber regt die Selbstbeobachtung an und vermittelt Selbsterkenntnis, welche die Grundlage aller Selbsterziehung bildet. (Paul Schellenberg)

17 Das Schachspiel verlangt dreierlei: Kenntnis der Möglichkeiten, Ahnung der Wahrscheinlichkeiten, Resignation für die Gewißheiten. (Carl Schleich)

18 Das Schachspiel übertrifft alle anderen Spiele so weit wie der Chimborasso einen Misthaufen. Es ist im Leben wie im Schachspiel. Wir entwerfen einen Plan; dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner, im Leben dem Schicksal zu tun belieben wird. (Arthur Schopenhauer)

19 Das Schachspiel ist das weitaus schönste und vernünftigste aller Spiele, und Glück und Zufall haben darin keinen Einfluß. Ich versichere, daß es für mich durchaus beschämend und demütigend wäre, wenn es mir nicht gelänge, darin wenigstens mittelmäßige Erfolge zu erringen. (Mme. de Sevigne)

20 Der eigentliche, feinste Reiz des Schachspiels liegt darin, daß man dabei geistig produktiv tätig ist. Und das geistige Produzieren gehört zu den größten Genüssen des menschlichen Lebens. (Siegbert Tarrasch)

21 Ich bedauere jeden, der das Schachspiel nicht kennt. Bringt es schon dem Lernenden Freude, so führt es den Kenner zu hohem Genuß. (Lew Tolstoi)

22 Ich bin überzeugt, daß das Schach vermöge seiner Tiefe und Unerschöpflichkeit einer fortwährenden Entwicklung fähig ist, daß hier Gesetze walten, die noch nicht erkannt sind, daß es hier Wege gibt, deren Verästelungen wir bloß ahnen und daß hier Möglichkeiten vorliegen, deren Ergründung uns noch sehr viel zu schaffen geben wird. (L. Wekerle)

23 Furcht vor Gespenstern auf dem Schachbrett ist Furcht vor dem Leben. (Savielly Tartakower)

24 Intelligenz läßt sich nicht am Weg, sondern nur am Ergebnis feststellen. (Gary Kasparow)

25 Das Schachspiel übertrifft alle anderen Spiele so weit wie der Chimborasso einen Misthaufen. (Arthur Schopenhauer)

26 Es ist im Leben wie im Schachspiel. Wir entwerfen einen Plan; dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner, im Leben dem Schicksal zu tun belieben wird. (Arthur Schopenhauer)

27 In zehn Mordfällen gibt es nicht so viele Geheimnisse wie in einer Partie Schach. (Arthur Conan Doyle)
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Beitragvon Rouven » Do 28. Apr 2011, 17:16

Zu Beginn ein türkisches Sprichwort:

"Wer Schach spielt oder die Dame zieht, ist ebenso unrein, als wer die Hände in Schweinsblut taucht."

Eine dumme Behauptung wie ich finde, deswegen schieb ich noch ein freundlicheres, diesmal niederländisches hinterher:

"In het schaakspel zitten de zotten het digtst bij den koning." -> heißt (soviel wie): "Im Schach sind König und Narren Nachbarn."

Jetzt seid ihr dran - bitte recht fleißig.
Bei Zitaten bitte immer Denjenigen angeben, dem es zugeschrieben wird.
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